Nokia hatte im Januar überraschend angekündigt, sein Handy-Werk in Bochum zu schließen und nach Rumänien zu verlagern.
Seit Wochen dauern deshalb wütende Proteste gegen die Entscheidung an.
Mehrmals demonstrierten tausende Menschen in Bochum gegen die Schließung.
(Klar, wer will schon freiwillig nach Rumänien um seinen Job zu erhalten)
Satire/Karikatur by ©: Ania Grabczynski Kontakt zur Grafikerin: A. Grabczynski
Zudem riefen man (auch Politiker) zum Boykott von Nokia-Handys auf.
(Obwohl das auch nix neues ist – den Handyweitwurf gibt es in Finnland
schon lang. Aber wenn der ein oder andere (auch Politiker) meint, sein Handy nach Finnland schmeißen zu müssen. )
Dafür hat Nokia das Recycling des Handys neu erfunden.
Ihre Designer haben mit dem Konzept “remade” ein Handy angedacht, das komplett aus
rezyklierten Materialien entstehen soll.
Nokia remade - Designstudie eines Recycling-Handys. (Bild: Nokia)
Das “remade” besteht aus wiederverwerteten Alu-Dosen, Plastik von ehemaligen PET-Flaschen, und die Gummitasten stammen von alten Autoreifen.
(Davon solls ja in Rumänien soviel geben)
Auch bei der integrierten Technik wurde auf Umweltschutz geachtet: “Gedruckte” statt geätzte Platinen schonen die Ressourcen und das Display braucht möglichst wenig Strom.
Das “remade” ist bisher allerdings erst ein Gedankenspiel mit werbewirksamen Image-Photos und einem sehr hübschen Video.
In diesem Sinne - Daywalker














