Hitler immer noch Mündener Ehrenbürger

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Da hat wohl jemand sehr lang geschlafen oder nicht nachgedacht.
Ist Adolf Hitler immer noch Mündener Ehrenbürger? Zumindest ist nach
derzeitigem Stand der Erkenntnisse die 1933 beschlossene Ehrenbürgerschaft des damaligen Reichskanzlers nach Kriegsende nicht offiziell zurückgenommen worden.
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1983 wurde offenbar schon nach entsprechendem Unterlagen zu der Ehrenbürgerschaft im Stadtarchiv gesucht worden, allerdings ohne Ergebnis.

Auf Recherchen der Zeitschrift „HNA“ hin ist im Stadtarchiv nun doch das Protokoll der
Magistratssitzung vom 30. März 1933 entdeckt worden.

Unter Punkt 4 der Sitzung ist zu lesen:

„Antrag des Bürgervorsteherkollegiums die Langestraße in Adolf Hitlerstraße
umzubenennen und dem Reichskanzler Adolf Hitler das Ehrenbürgerrecht der Stadt zu
verleihen“. In der Spalte rechts daneben steht deutlich erkennbar: genehmigt.

Das Auffinden des Dokuments hat im Archiv wie im Rathaus für einigen Wirbel gesorgt.
Nun sollen Akten und Dokumente gewälzt und Zeitzeugen gehört werden.

Es sei selbstverständlich, dass die Stadt in keiner Weise mehr hinter der vergessenen Ehrenbürgerschaft stehe und sich nun fragt wie sie damit umgeht.“

Armin Hoffahrt war vor 25 Jahren als SPD-Ortsvereinsvorsitzender bei der Versammlung zugegen, in der das Thema der Ehrenbürgerschaft Hitlers wieder aufkam. Er ist sich sicher, dass in der Folge kein offizieller Widerruf der Ehernbürgerschaft erfolgt ist. „Im Grunde ist die Sache heute ja vergessen“, sagt der 80-Jährige.
Viele Mündener wüssten sicher nicht einmal von der alten Ehrenbürgerschaft des Diktators, so Hoffahrt. „Dennoch sollten wir das auf korrekte Beine stellen und die Ehrenbürgerschaft aufheben.“

Comment:
Ja sicher – da ist er wieder der altbekannte Spruch des „Vergessens!
HALLO -Hat niemand den Schuß damals und heute gehört.
Ich frage mich warum da überhaupt noch, zumindest bei einem solch heiklen Thema in unserer sensilblen Zeit, nach (lebenden) Zeitzeugen gesucht werden muß, die ihre politische Alzheimer pflegen.

Vielleicht sollte man aber so etwas an den „närrischen Tagen“ erst einmal mit Humor nehmen. In diesem Sinne:

„Der Führer war ein armes Schwein – er hatte keinen Führerschein.“

Daywalker

Mathematik als Entscheidungshilfe

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Falls ihr mal wieder nicht wisst ob ihr, wenn ihr den Bus verpasst habt, lieber sitzen bleiben sollt (um auf den nächsten zu warten) oder ob ihr schon mal zur nächsten Haltestelle geht (um den nächsten abzupassen), dann habe ich eine Lösung für die „Unentschlossenen“.

Die Mathematiker der US-Eliteuniversität Harvard und dem California Institute of Technology (Chen, Kominers und Sinnott) standen vor gleichem Problem und haben flugs, weil die Zeit zum nächsten Bus noch reichte diese Formel für euch entwickelt, deren Lösung besagt: „Bleibt sitzen“ – Ist mathematisch bewiesen.

Wer sich jetzt allerdings fragt, wozu dann noch die Formel – weil die Lösung gibts ja schon.
Nun, so könnt ihr ihr zumindest Eindruck schinden, indem ihr es mathematisch beweist.

In diesem Sinne – Daywalker – und hier die Formel:

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Karnevalsverbot im Flieger!

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Düsseldorf (RPO)
Küsse von wildfremden Frauen und abgeschnittene Krawatten – wer die närrischen Bräuche am Rhein nicht kennt, wird sich an Altweiber wundern.
Die Lufthansa bereitet ihre internationalen Fluggäste deswegen darauf vor.
Per Lautsprecher werden die Passagiere bei der Landung auf den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn vor dem jecken Treiben gewarnt.

Wie ein „Handelsblatt“ berichtet, wird den Fluggästen in den etwa 200
Lufthansa-Maschinen, die an diesem Tag auf den beiden Flughäfen landen, mitgeteilt, dass sie damit rechnen müssen, geküsst zu werden. Oder dass ihnen sogar die gute Krawatte abgeschnitten werden kann.

Grund für die Warnung vor den Jecken ist der Zeitung zufolge der Fall eines japanischen Fluggastes, dem die Krawatte abgeschnitten wurde und der daraufhin sofort wieder nach Hause geflogen ist.