Ihr habt gewählt!!!!!!!!!

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Bravo zu dieser Wahl.

Nach einem solch knappen Ergebnis bleibt nun viel Zeit zum diskutieren , woran’s denn gelegen haben könnte. Ich könnte ja verraten woran es lag. Wer es gar nicht erwarten kann scrollt bitte ganz nach unten.
Doch vorher – Was sagen eigentlich die Zeitung darüber – die sich so gar nicht einig sind:
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Die „Nürnberger Nachrichten“ meinen:
„Zuallererst: Ein Kompliment den Wählern in Hessen! (Na das ist mal`ne klare Ansage.) Sie haben Ministerpräsident Koch den Denkzettel verpasst, den er für seinen widerlichen Wahlkampf verdient hatte. Und: Sie haben seinen perfiden Parolen, in denen er ganz bewusst ausländerfeindliche Töne mitschwingen ließ, eine klare Absage erteilt.
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In der „Badischen Zeitung“ aus Freiburg heißt es:
„Koch versuchte ähnlich skrupellos wie vor neun Jahren mit der Kampagne gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, mit dem Schüren von Bürgerängsten und ausländerfeindlichen Ressentiments zu punkten.
(Richtig! Dafür gab es gehörig Punktabzug.)
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Die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ sieht die Verluste nicht nur in der Art des Wahlkampfs begründet:
„Roland Koch und die hessische CDU haben ihr Debakel besonders durch ihre in der bundesweiten Debatte zu wenig beachtete verkorkste Bildungspolitik verursacht.
(Ach ja, da war doch noch das Turbo-Abitur mit zwölf – da kriegen die ersten schon Kinder.)
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Die Zeitung „Die Welt“ vermutet einen weiteren Grund:
„Roland Koch ist einer, den man irgendwie noch mit der CDU der wirtschafts- und sozialpolitischen Zumutungen in Verbindung bringt. Diese CDU ist, nicht erst seit gestern, in heller Auflösung.
(Naja – wenn die Lichter einer Partei ausgehen, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.)

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Die in Essen erscheinende „Westdeutsche Allgmeine Zeitung“ blickt auf die erfolgreiche Spitzenkandidatin der Hessen-SPD:
„Andrea Ypsilanti ist die strahlende Siegerin. Die SPD-Strategen werden aber nach ein oder zwei durchfeierten Nächten schnell zu der Erkenntnis gelangen, dass es zwar klug war, junge Menschen und vor allem Frauen anzusprechen – dass Andrea Ypsilanti aber andererseits mindestens ebenso stark von den katastrophalen Sympathiewerten Kochs und der starken Wechselstimmung profitiert hat.“

(Klar aber genau das ist es, was die gute Frau von den Männern unterscheidet – das Ypsilanti-Chromosom.)

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Die „Süddeutsche Zeitung“ sieht auch die Bundes-SPD gestärkt:
„Hessen könnte so etwas wie das Lazarett der Sozialdemokraten sein.
(Na hoffentlich wird das nicht eine politische Schlachtbank für eine Leiche, die nach dem Abdecker schreit.)
Die schönen Zeiten für die CDU gehen zu Ende, die SPD gewinnt wieder an Kraft. In dem Maß, in dem in der SPD das Zittern vor Wahlen aufhört

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Die „Leipziger Volkszeitung“ hält fest:
„Die Linke mit ihren einfachen Parolen wird auch im Westen der Republik salonfähig.
(Ja – wer denn des Sächsisch mächtig ist und war.)
Sie ist der größte Sieger der Landtagswahlen. Die Linke hat es verstanden, Verteilung und vermeintliche Ungerechtigkeit in den Mittelpunkt des Wählerempfindens zu rücken.

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Für mich jedoch ist die Lösung warum der Roland gehen mußte – ach – so schön hat er sich gedreht – eine ganz einfache…………… „Guckst du!“
In diesem Sinne – Daywalker

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